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Mittwoch, 5. August 2026

Lauf10 Erfahrungsbericht von Sabine

10 Wochen – 10 Kilometer - ein Couch-Potato will fit werden


Ich bin schon mal gelaufen, aber beim allein wieder einsteigen – da bin ich krachend gescheitert. Da ich einen Tipp mit Lauf10 erhalten hatte und mein Plan war, eine längere Strecke als 5 km zu laufen, bot sich dieses Projekt an. Aber gleich 10 Kilometer? Schaffe ich das überhaupt???
Fragen über Fragen... In einer Gruppe macht es mehr Spaß und ist es leichter. Viele andere vor mir haben Lauf10 erfolgreich gemeistert. Und schließlich will ich wieder fitter werden.

Ich mag Herausforderungen und so nahm Lauf10 seinen Lauf… Wie erwartet war das Ganze nicht ohne. Krankheit, Hitze, der eigene Schweinehund... Ich musste jedoch feststellen, dass alle anderen ein komplett anderes Tempo laufen als ich. Damit schlich sich ein schlechtes Gefühl ein, die Gruppe auszubremsen – jedoch war auch mein Ehrgeiz geweckt, das mir gesteckte Ziel zu erreichen.

Meine Bedenken deswegen wurden jedoch zu einer positiven Erfahrung. Es war für niemanden ein Problem oder hat es als störend empfunden, mich als langsame Läuferin dabei zu haben. Jeder war und ist willkommen. Es ist egal wie schnell oder in meinem Fall wie langsam jemand läuft. Wichtig ist nur, Spaß an der Sache zu haben.
Wir waren immer mit 2 Trainern unterwegs, einer vorneweg und einer zum Schluss. Somit war ich nie allein unterwegs oder musste gar Bedenken haben auf der Strecke verloren zu gehen. Der eine Teil der Gruppe konnte somit vorneweg laufen und auch jeder dazwischen konnte sein eigenes Wohlfühltempo finden.
Mit großem Hallo wurde ich unterwegs immer wieder eingesammelt und so konnten wir alle mit Spaß gemeinsam trainieren.

Voller Vorfreude bin am 11. Juli zusammen mit Angela beim Abschluss-Lauf in Wolnzach angetreten. Dass ich sie an meiner Seite hatte, hat mir ein enorm gutes Gefühl gegeben: egal wie – des kriag i hi. Es steht nicht die Zeit im Vordergrund, sondern das Ziel erreichen!
Gemeinsam haben wir der Hitze und der Wolnzacher-Wand getrotzt und haben die Strecke in meinem Tempo bewältigt. Ich habe mich riesig gefreut als ich bei Kilometer 9 eingesammelt wurde und vom Rest der Gruppe im Ziel empfangen wurde.

Mein Muskelkater am nächsten Tag war grandios!
Ich war und bin wahnsinnig stolz auf das, was ich dank der tatkräftigen Unterstützung des tollen Trainer-Teams und unserer super Lauf10 Gruppe geschafft habe. Das unkomplizierte gemeinsame Training trotz Unterschiede, der Zusammenhalt und das Gemeinschaftsgefühl haben diesen Erfolg für uns alle möglich gemacht.

Lauf10 war für mich definitiv die richtige Entscheidung und ich kann jedem nur empfehlen, es selbst auszuprobieren. Es gibt kein zu langsam und wer Spaß am Laufen hat, ist hier genau richtig.

                                                        (von Sabine Winklbauer)

Sonntag, 27. Oktober 2024

Lauf10 Erfahrungsbericht von Thomas

Das erste Mal seit vielen Jahren hat das Wetter am Lauf10-Abschlußlauf in Wolnzach ein Einsehen mit den Lauf10ern gehabt und keine außergewöhnliche Hitze bereitgehalten. Einem gelungenem Lauf stand nichts im Weg!

Vielen Dank an Thomas für den folgenden Erfahrungsbericht:


Lauf10 - eine Fitnesserfahrung

„Du Schatz, ich habe mir überlegt, mich dieses Jahr noch mal zum Lauf10 anzumelden... ich habe vom letzten Jahr noch eine Rechnung offen!“ Kurze Überlegung: 10 Wochen Training, dann 10 km Abschlusslauf in Wolnzach. Den hatte Laila letztes Jahr ausgelassen und zwar aus gesundheitlichen Erwägungen, da die Temperaturen an diesem Tag deutlich über 30 Grad lagen. Und dieses Jahr ein neuer Anlauf?

Laila war schon seit der Corona-Zeit eine eifrige Joggerin, für mich dagegen war Laufen/Joggen immer „laaangweilig“. Außerdem war ich bei meinen gelegentlichen Versuchen trotz Langeweile ständig außer Atem. Und mit 60plus noch mit regelmäßigem Laufen anfangen?

 Allerdings war ich im Vorjahr an einem Sonntags-Training als Fotograf dabei und hatte den Eindruck, dass diese nette Truppe mit recht viel Spaß bei der Sache war. Also schneller Entschluss: „Weißt Du was, dann machen wir das dieses Jahr gemeinsam!“.  

Und schon waren wir beide angemeldet. Die ersten beiden Trainingswochen verpassten wir zwar wegen einer Urlaubsreise, aber als Boogietänzer sind wir doch recht fit und so war der verspätete Einstieg kein Problem. Allerdings war es anfangs wirklich wenig spannend: „Mensch Laila, bei dieser Laufgeschwindigkeit bin ich ja gehend schneller!“ Mit der Zeit allerdings änderte sich das: Die Gehpausen wurden weniger und kürzer, die Laufgeschwindigkeit und -distanz erhöhten sich, ohne dass wir das großartig bemerkt hätten. Laufspiele wie der berühmte „Tatzelwurm“ halfen auch, spielerisch die Kondition zu verbessern.  Zwischenzeitlich hatte sich eine Pulsuhr an meinem Handgelenk eingefunden („Mann“ muss ja schließlich den Überblick behalten!) und so stellte ich an einem Sonntagmorgen fest, dass wir 7 km ohne Pause gelaufen waren. Was eine nette Gruppe und gezieltes Training so alles ausmachen! Direkter Effekt: „Wenn ich 7 km so locker laufen kann, dann geht das auch 10 km weit! Wolnzach, wir kommen!“ Der Ehrgeiz war geweckt und schon wurden Ziele gesetzt. Zuerst wäre ich zeitunabhängig mit dem Ankommen ohne Gehpausen zufrieden gewesen, aber mit jeder Woche und den erkennbaren Fortschritten wurden die Ziele ehrgeiziger, sodass ich schließlich 1h 10 Minuten als Limit anpeilte. 

Der Tag des Abschlusslaufs bot dann doch so einige Überraschungen für uns Neulinge. Mehr als 2500 Läufer aller Altersklassen füllten das Stadion, überall gute Laune und freudige Erwartung. Allein schon unsere Gruppe bestand aus Läuferinnen und Läufern im Alter von unter 20 Jahren bis Mitte 70! 

Laila und ich hatten beschlossen, angesichts unseres unterschiedlichen Trainingsstands doch nicht gemeinsam zu laufen, freuten uns aber auf gemeinsames Feiern am Ziel.

 Und dann ging es los: Nur nicht zu schnell, hatten uns unsere Trainer eingebläut. Lasst Euch nicht von den Überholern mitreißen, lauft Eure eigene Geschwindigkeit! Gar nicht so einfach, wenn rechts und links die Leute vorbeisausen. Wie ich später feststellte, traf ich sehr viele dieser Überholer wieder - dann aber mit vertauschten Rollen, jetzt war ich der Überholer.

Unglaublich motivierend: Anscheinend hatten sich Menschen aus der ganzen Gegend an der Laufstrecke versammelt um uns anzufeuern, mit Wasser, Obst und Musik zu versorgen, vom Akkordeonspieler bis zur Bläsergruppe. Eine 10 km lange Party! Da kam gar nicht erst ein Gedanke an „laaangweilig“ auf, im Gegenteil! Und so kam dann nach einer Stunde das Ziel so langsam in Sicht. Ich stellte fest, dass ich dank der Laufparty immer schneller gelaufen war und schließlich kam ich sogar noch ein paar Minuten früher als geplant ins Ziel. Unsere ganze Lauf10-Gruppe des TS Jahn feierte schließlich als glückliche „Finisher“ den Erfolg mit einem gemeinsamen Essen... Und ein kleiner Teil davon noch bis spät in die Nacht beim Marktfest in Wolnzach.  

Rückblickend finde ich es schon bemerkenswert, was man mit einer netten Gruppe Gleichgesinnter, einem gezielten Training und tollen Trainern in relativ kurzer Zeit erreichen kann! 

Achim, Angela, Andi, Caro, Kerstin und Steffi: Good job! Vielen Dank dafür!

Ach ja, die Nachwirkungen für Laila und mich: Laila hat als „Finisher 2024“ die offene Rechnung von 2023 beglichen und ich bin zum Laufanhänger geworden.Ich laufe weiterhin drei Mal pro Woche, gerne auch weiter als 10 km. Wer hätte das gedacht!?

Thomas 




Montag, 15. August 2022

Lauf10 in Wolnzach

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren der Abschlußlauf in Wolnzach ausfiel, war es dieses Jahr am 16. Juli wieder soweit.
Zusammen mit den Neu-Trainerinnen Angela und Steffi haben sich 10 Lauf10er auf den Weg in die Hallertau gemacht. 

Vielen Dank an Silvia für den nachfolgenden Bericht:


Völlig unvorbereitet und etwas überraschend kam ich zu der Laufgruppe. Ein Freund fragte, ob ich Lust hätte da gemeinsam mitzumachen und schon war es soweit. Die ersten zwei Trainings, Dienstag und Donnerstagabend haben wir verpasst und somit war das erste Training am Sonntagmorgen.  

Wir sind zwei Minuten gelaufen und dann zwei Minuten gegangen, bis wir uns nach ca. 800 Metern mit leichter Gymnastik warm gemacht haben. Dann ging es mit Laufen – Gehen weiter. Insgesamt waren es ca. 3 - 4 km. Danach noch kurzes aber wichtiges Dehnen in der Gruppe – Insgesamt dauerte es etwa eine Stunde. 

So ging es dann die nächsten Wochen weiter. Dienstags gab es ab Woche 5 ein Spezialtraining mit dem „Tatzelwurm“; der war immer lustig, brachte Abwechslung und hilft für die Lauftechnik.  

Bei jedem Training wurde auf jeden einzelnen in der Gruppe geachtet, die aus meist 10-15 Personen bestand.  

So hat sich das Tempo und die Länge der Strecke von Woche zu Woche langsam gesteigert.  

Der längste Lauf war dann ca eine Woche vor den Ende mit 9 km, im Wechsel mit 6 Minuten laufen und 1 Minute gehen.  

Ich war mir die ganze Zeit nicht sicher, ob ich die 10 km schaffe, und mein ursprüngliches Ziel war es, die Strecke zu laufen und nicht zu gehen. Dachte, das klappt nicht, da wir es ja nie gemacht hatten.  

Dann war es soweit: Ca. 10 Leute haben sich für den Start gemeldet und trafen sich zum großen Abschlusslauf in Wolnzach. Die Nervosität war richtig groß, obwohl es keinen wirklichen Grund gab. Es war alles perfekt organisiert und gut geplant. Gut 2.000 Lauf-10-Teilnehmer waren am Start und reichlich Begleiter vom Lauftreff sowie unsere Trainer dabei, sodass wir fast eine 1:1 Betreuung hatten.  

Nach einem lustigen, motivierenden Aufwärmen - ein Maskottchen war auch dabei - ging es dann los. 

Wir sind schön langsam gestartet, und so ging Kilometer um Kilometer vorbei UND auch der„Berg“. Um diesen wurde vorher immer wieder ein Hype gemacht, vor allem von Läufern, die ihn schon kannten. Die Trainer hatten es aber immer abgeschwächt. Und so war es, zumindest auch meinem Empfinden nach. Es ging bergauf ja, aber sachte und nicht weit. Ich konnte die „Wolnzacher Wand“, wie sie auch genannt wird, laufend erklimmen.  

Dann war schon über die Hälfte der Strecke vorbei, und ich wusste, dass ich es schaffen werde. 

Auf der ganzen Strecke waren Zuschauer, es gab viele Versorgungsstationen mit Wasser und Äpfeln. Zwischendurch auch Gartensprenger zum Durchlaufen, wenn man wollte. 

Die letzten zwei Kilometer fand ich dann schon fast leicht und ich bin wirklich voller Spaß ins Ziel gelaufen. 

Hier gab es Wasser, Obst und strahlende Gesichter. Die ganze Gruppe hat es gut geschafft.  

Unsere Trainer sind echt Spitze. 

Am Tag darauf haben dann noch zwei Läuferinnen auf unserer Trainingsrunde ihr 10 Kilometern gemacht und somit auch erfolgreich abgeschlossen. Sowie auch eine Läuferin, die bereits eine Woche vor Wolnzach in München locker die 10 Kilometern gelaufen ist.


Silvia



Dienstag, 23. September 2014

Hüttenwochenende Ende Januar 2015

Nach der positiven Resonanz auf Gerolds Geburtstagswanderung planen wir ein gemeinsames Hüttenwochenende des Lauftreffs am Wochenende des 29.1.2015/1.2.2015.

 

Unser Ziel ist die Rauthhütte am Fuße der Hohen Munde im Leutascher Tal. Die Hütte ist auf einem geräumten Winterweg in ca. einer Stunde vom Parkplatz aus zu erreichen, aber man kann entlang der aufgelassenen Piste auch mit Schneeschuhen bzw. Tourenski aufsteigen. Runter kann man rodeln. ;)

 

Im Leutascher Tal besteht die Möglichkeit zum Langlaufen, Winterwandern, Schneeschuhtouren, Skitouren und Rodeln. In Seefeld bzw. Ehrwald gibt es die Möglichkeit zu pisteln.  Bei schlechtem Wetter bietet sich das Alpenbad bzw. ein Ausflug nach Seefeld oder Innsbruck an. 

 

Der provisorische Plan ist: Samstags früh gemeinsame Anreise; vor Ort teilen wir uns dann je nach persönlichen Präferenzen in Gruppen auf. Spätestens um 18 Uhr sollten dann alle auf der Hütte sein zur großen Sause. Sonntags dann am Vormittag  ein gemeinsamer Ausflug mit gemeinsamen Mittagessen. 

 

Alle Details werden wir dann zur gegebener Zeit besprechen, Eure Vorschläge und Anregungen sind willkommen.  

Als erstes würde ich aber gerne wissen, wer gerne mitfahren möchte, damit wir in der Hütte dementsprechend reservieren können. Bitte tragt hier in dem Doodle ein, ob Ihr mitfahren wollt.

Prinzipiell gehe ich davon aus, genug Platz für alle auf der Hütte zu haben, auch für diejenigen, die sich erst später entscheiden können oder wollen; allerdings ist das ohne Gewähr und die Anzahl der Betten ist limitiert. Wer sich also jetzt schon anmeldet hat Chancen auf ein Bett und eine stark limitierte Anzahl an schnarchenden Mitbewohnern. ;)

Montag, 5. Januar 2009

Winterzeit = Wettkampfzeit

Unpassend zur Winterzeit gibt es viele Wettkampfteilnahmen zu vermelden.
Beim ersten Termin der Ismaninger Winterlaufserie war Alfred am Start, wahrscheinlich um für den Sylvesterlauf des MRRC zu trainieren. Dort sind auch Birgit und Simone gestartet. Birgit gelang eine taktische Meisterleistung, sie hat ihre Bestzeit um 9 (in Worten: neun) Minuten verbessert, aber ist noch ganz knapp über der magischen 1h-Grenze geblieben. Beim nächsten Mal wird auch diese bestimmt fallen und sie darf wieder hier ein Lob einheimsen. ;) Mit Blick auf die Bestenliste warte ich jetzt auf die sportliche Antwort von Kerstin!

Währendessen habe ich im Exil an der Winterserie des Alfter SC teilgenommen. Das ist keine Wettkampfserie, sondern eine Laufveranstaltung, wo zwar die Strecken markiert und vermessen sind, aber kein gemeinsamer Start und keine Zeitmessung stattfindet. Stattdessen startet jeder im Zeitfenster von 8-12 Uhr nach eigenem Gusto, entscheidet sich für eine der drei Strecken (10, 15 und 20km) und stoppt sich selbst. Die gelaufenen Kilometer kann man sich zu Vergleichszwecken hinterher gutschreiben lassen, denn hier steht das "Kilometerfressen" im Vordergrund. Die Strecke führt durch den Kottenforst und ist auf den breiten Wegen toll zu laufen, auch wenn gerade der rheinische Winter (6 Grad, Bewölkung, vorher drei Tage Dauerregen) manche Waldwege in Crosslaufterrain verwandelt. Eine tolle Alternative zu der Hektik rund um die üblichen Rennen.