Sonntag, 29. Oktober 2023

4 Staffeln des Lauftreffs beim München Marathon

Beim diesjährigen München Marathon war der Lauftreff mit vier Staffeln vertreten. Danke an Edwin für den folgenden Bericht:


Als unsere Lauftreffleiterin Caro im März fragte, wer Lust hätte an der Marathon-Staffel beim München Marathon teilzunehmen, war das noch so lange weg, dass ich ohne viel Nachdenken zugesagt habe. Vor allem, da es auch einen 6-km-Abschnitt gab, den ich mir nach Lauf10 zutraute, klang das nach Spaß. Erst dann erwähnte man die Berg-Etappe: Den Montgelas-Berg hoch, aber für einen Rückzieher erschien es mir zu spät.
 Jetzt, einen Tag nach dem Lauf am 08. Oktober, erweist sich das als kluge Entscheidung: Der Berg war gut machbar und das Event ein tolles Erlebnis – was vor allem an der fantastischen Teams und der Stimmung lag.


Aber der Reihe nach (meine Bedenken, was den Berg und meine langsame Geschwindigkeit angeht, lasse ich einfach mal weg 😊):
Unsere Trainerinnen Angela und Caro haben am Freitag die Startnummern aller 4 Teams abgeholt (vielen Dank dafür) und wir trafen uns am Samstag zur Besprechung und zum Austausch der Wechselklamotten. Last Minute gab es noch krankheitsbedingte Teamwechsel aber kurzfristig waren alle mit Wettkampf-Shirts und Startnummern ausgerüstet. 

Sonntag Morgens kamen die ersten Live-Meldungen von den Startläuferinnen aus dem Stadion, „Hier verzögert sich alles“, „Es geht los“. Ich hatte keine Lust mehr daheim zu warten, wollte auch nicht Stunden an meinem Startort (Tivoli-Brücke) stehen und ging zum ersten Wechselpunkt, um unsere 4 Teams anzufeuern. Die Wechselzonen waren recht chaotisch organisiert, das Live-Tracking versagte, aber dank leuchtend gelber Shirts fand man sich problemlos. Caro kam in Rekord-Zeit und übergab an Angela, danach Johanna und kurz darauf Monika und Michaela. Unsere Startläuferinnen sind nach ihrem Lauf zu Kaffee und Kuchen (um uns mit Fotos davon zu demotivieren 😉), während ich durch den Englischen Garten zur Tivoli-Brücke spazierte.


Auch dort Chaos … und bei mir steigerte sich das Stresslevel (weil man ja Angst hat, für das Team zu versagen). Aber zusammen mit den anderen Läufer*innen machte das Warten auch Spaß. Unsere 4 Teams waren schon auseinander gezogen … aber dann war ich endlich auf der Strecke. Den Berg bin ich langsam aber stetig angegangen, dachte nur einige Male, wie blöd man doch sein muß, sich das anzutun - vor allem weil ich doch die ganze Zeit schneller gelaufen bin als ich es eigentlich kann. Es ging erstaunlich gut, ich war aber trotzdem froh als ich beim Jahn den Staffelstab abgeben durfte.


Mit U- und Trambahn ging es dann zum Olympiastadion, wo wir all die anderen fanden und auf unsere Schlußläufer*innen warteten. Dann ging es zu viert auf den letzten Kilometer durchs Marathontor auf die Zielgerade zur wohl verdienten Medaille und zu den anderen Teams. Es war ein tolles Erlebnis, zusammen als Finisher im Stadion zu stehen und Fotos zu machen.
Wenn sich nächstes Jahr wieder ein Team findet, das einen Bremsklotz mitnimmt, bin ich dabei!


Edwin aus dem Lauftreff-Staffel-Team Nr. 2 „The Rolling Stones“