Freitag, 25. September 2015

Alle Augen nach Berlin [Update 2]

Am Sonntag findet der 42. Berlin Marathon statt. Mittendrin und nicht nur dabei werden auch Caro und Simone sein, die sich seit Beginn des Jahres akribisch auf diesen Lauf vorbereitet haben und soviel Trainingskilometer wie noch nie in einem Jahr "gefressen" haben.
Nachdem die beiden beim ihrem ersten Anlauf von Verletzungen in der Vorbereitung und im Rennen geplagt waren, hoffe ich, daß die beiden diesmal ohne Beeinträchtigung bis zum Brandenburger Tor laufen können.
Wir drücken Euch alle Lauftreff-Daumen!

Start ist um 9 Uhr am Sonntag, der RBB bzw. das Erste überträgt den Marathon live ab 8:45 Uhr. Mittels der vom Berlin Marathon angebotenen App kann man die einzelnen Läufer auch live auf der Strecke verfolgen.

So schmeckt die PB
P.S. Beim nächsten Mal läuft dann Peter mit!

Mittwoch, 23. September 2015

Debütantinnenball am Tegernsee

Dieses Jahr reiste ein Großaufgebot des Lauftreffs samt Entourage zum Tegernsee-Halbmarathon an. Claudia startete nach der Zwangspause im Frühjahr auf der 10km Strecke, begleitet von Walter.
Für Lia, Karin, Kerstin, Constanze und Uli war es das Debüt im Halbmarathon, Michaela, Dieter und Peter sind bereits Wiederholungstäter.
Start und auch Ziel war beim Bahnhof in Gmund. Die Strecke führt dann über die Bundestrasse nach Tegernsee und Rottach-Egern und von dort auf Fußwegen entlang des Sees bis nach Bad Wiessee. Dort warten dann zwei knackige Anstiege bis zu bzw. auf der Bundesstrasse von Bad Wiessee nach Gmund.
Das Wetter war zum Start perfekt, trocken, kühl und windstill. Leider hielt es nicht und eine kurze, heftige Schauer erwischte die Läufer in Rottach-Egern und eine zweite kurz vor Gmund.
Während Michaela vom Start weg ein etwas forscheres Tempo anschlug, hielten sich die Debütantinnen vornehm zurück und suchten ihr Glück in mannschaftlicher Geschlossenheit und Tempodisziplin. Dieter und Peter waren zunächst im gebührenden Abstand mal vor und mal hinter den Damen zu finden. In Tegernsee löste sich dann Constanze aus der Gruppe und lief selbständig, aber nicht alleine, den Rest der Strecke.
Trotz des nun einsetzenden Regens blieb die Stimmung in der Gruppe gelöst. In Bad Wiessee schien dann kurz die Sonne und ab hier rollte die Gruppe das Feld von hinten auf. In den Anstiegen trennten sich die (Lauftreff-)Läufer von den Gehern und trotz des nun wieder einsetzenden Regens sind alle gemeinsam ganz souverän ins Ziel eingelaufen.
Glückwunsch an alle für eine starke Leistung, insbesondere an die Neulinge auf der langen Strecke. Das hat vor allem, aber nicht nur, auf den letzten Kilometern sehr gut und locker ausgesehen.
Das Müsli könnt ihr Euch auf einer etwas leichteren Strecke sicher holen!

P.S. Einen kleinen Wermutstropfen gibt es noch, zumindest für die Damenwelt. Dieter hat beim anschließenden Besuch des Tegernseer Bräustüberl die Frau seines Lebens gefunden und ist somit ab sofort vom Markt. ;)

Vorher - Nachher 



Sonne in Bad Wiessee
Der 22. Kilometer

Der Zieleinlauf

Donnerstag, 17. September 2015

Alle Augen nach Tegernsee

Nach monatelanger Vorbereitung ist es nun soweit: Die Trainingsgruppe Langer Lauf mit Lia, Karin, Uli, Kerstin, Dieter, Peter, Michaela, Constanze und Claudia gibt ihr Debüt auf der Halbmarathonstrecke diesen Sonntag beim Lauf um den Tegernsee.
Egal ob bei Regen oder brütender Hitze, egal ob in den Tiefen des Englischen Gartens oder auf der Bahn, unzählige Kilometer wurden bisher mit viel Herzblut und ungeahntem Trainingsfleiß absolviert.
Die letzen 21,0975 Kilometer schafft ihr locker!



P.S. Bitte beim Zielphoto nicht das Lächeln vergessen!

Dienstag, 25. August 2015

Eiszeit

Es ist sonnig, es ist Sommer und wir laufen dann zum letzten Mal in diesem Jahr einen Schlenker zur Eisdiele an der Ostpreussenstrasse. ;)

Sonntag, 23. August 2015

Bereit für Tegernsee

Vielen Dank dass Ihr den langen Lauf am Sonntag so gut angenommen habt. Dieser fand heute zwar nicht mit Lauflängenrekord jedoch mit Laufteilnehmerrekord statt.


Mit dabei bei den 16,2 km von heute (von links gesehen): John, Uli, Dieter, Kerstin, Constanze, Peter, Lia, Alexej, Leoni, Michaela, Simone, Karin und Monika.

"Schee wars" :-)

Mittwoch, 19. August 2015

Langer Lauf diesen Sonntag

Der lange Sonntags-Lauf des August wurde vorverlegt und findet bereits am 23.08. statt. Hierzu verweise ich auch auf den Lauftreff-Kalender im Blog.

Wir laufen wieder an der Isar, die Streckenlänge beträgt ca. 16 km. Vielleicht findet sich auch eine Gruppe Gleichgesinnter, die länger laufen möchte ;-)

Achim wird die "normale" Sonntags-Strecke betreuen. Vielen Dank!

Freitag, 7. August 2015

Lauf10 - die Rückschau

[Hier ein Gastbeitrag von Franziska, die ein persönliches Resümee von Lauf10 zieht. Vielen Dank dafür!]


„Lauf3,3 statt Lauf10“ oder „36 Grad und es wird noch heißer“

„Doch Franzi, komm schon, du musst unbedingt mitmachen. Wirklich. Das macht Spaß! Schau doch einfach mal vorbei“, beschworen mich meine Kollegen und so stand ich eines schönen Donnerstagabends am Treffpunkt der TS Jahn Laufgruppe am Föhringer Wehr und bat Caro, Achim, Simone und Gerold, mich noch zum Lauf10-Training aufzunehmen. Obwohl ich etwas zu spät dran war, war das kein Problem.

Noch etwas nervös – schließlich kämpfe ich seit Jahren mit schwachen Kniegelenken – startete ich also meine erste Trainingseinheit und war überrascht, wie gut es lief. Drei Minuten laufen, zwei Minuten gehen. Dehnen. Wieder laufen. Und immer aufmunternde Worte und Läufer-Anekdoten der Trainer, welche die Laufstunde wie im Flug vergehen ließen. Nach dem ersten Lauf wusste ich: „Das ziehst du durch! Mit der Gruppe schaffst du das!“

Was ich schon aus diversen Rennrad-Urlauben kannte, bestätigt sich nämlich auch hier: In der Gruppe läuft es (sich) einfach leichter. An schlechten Tagen gibt es aufmunternde Worte und Ratschläge – an guten Tagen revanchiert man sich einfach bei den anderen. Zurückgelassen wird niemand und wie Achim wiederholt betonte: „Niemand läuft allein.“ Nein, allein läuft hier niemand, jeder kommt ins Ziel und wird ermutigt und unterstützt.

Und Unterstützung war manchmal bitter nötig. An den vielen verregneten Sonntagmorgen im Denninger Anger. Die man lieber im Bett verbracht hätte. Wenn Achim und Kerstin nicht locker ließen und uns antrieben: „So und jetzt rückwärts an der Gruppe vorbei!“ Oder im Seitgalopp. Im Hopserlauf. Immer und immer wieder. Das Wort „Belgischer Kreisel“ wurde zum Unwort dieser Tage erkoren. Und Läufe im strömenden Regen zu unserer neuen Leidenschaft. Und siehe da – mit den richtigen Tipps und eifrigem Training lief es von Woche zu Woche besser.

Bald sogar so gut, dass wir am Schluss sogar Spaß daran hatten, uns – während alle anderen sich in ihren Betten nochmal umdrehten (Sonntag, 8.30 Uhr) – barfuß durch Hindernisparcours zu manövrieren, durch Koordinationsleitern zu tippeln und im Volleyball-Sand hopsend im Kreis zu rennen. 

Dagegen waren die „ganz normalen“ Dienstags- und Donnerstagsläufe schon fast erholsam. Aber auch hier stellten wir „Anfänger“ ganz schnell fest, dass wir besser wurden. Statt den anfänglichen drei liefen wir bald zehn Minuten und am Schluss sogar 45 Minuten am Stück – und konnten dabei immer noch über die besten Kuchenrezepte und Abendmenüvorschläge diskutieren („Jaja, die Schnatterlieschen!“).

Und dann war es endlich soweit. Der große Tag – der Abschlusslauf in Wolnzach stand vor der Tür. Und das Thermometer kletterte in – zumindest in diesem Sommer – noch nie dagewesen Höhen. Bis zu 40 Grad waren für den Tag des Laufs angekündigt und wir schwitzten schon bei dem bloßen Gedanken daran. Unser Trainerteam gab uns im Vorfeld wichtige Tipps zum Umgang mit der enormen Hitze: Bereits am Tag vor dem Lauf viel trinken. Kurze und helle Laufkleidung und vor allem einen Kopfschutz tragen. 

Wir fühlten uns gut vorbereitet und fieberten dem großen Tag gespannt entgegen.

Dann kam – am Abend vor dem Lauf – die Entscheidung der Veranstalter: Der Lauf wird auf 3,3 km verkürzt, da die gesundheitlichen Risiken durch die enorme Hitze einfach zu groß seien. Die Enttäuschung war zunächst bei allen groß. Aber schon bald stand fest: Wir fahren trotzdem und feiern uns und unser Durchhaltevermögen!

Über 4500 Läufer ließen sich dann auch den Spaß nicht nehmen und traten trotz enormer Hitze und verkürzter Strecke zum Lauf an. Und wir waren mittendrin! Schon im Startbereich war die Stimmung super. Und als es dann ENDLICH los ging, warteten entlang der Strecke so unglaublich viele nette Menschen mit ihren Gartenschläuchen (!!!), mit Musikinstrumenten und Trommeln, mit Bananen und Wasser und vor allem guter Laune – sodass der Lauf viel zu schnell vorbei war.

Allerdings – und hier ein Dank an die, die es besser wussten – war die verkürzte Strecke im Nachhinein ein Segen. Vielleicht hätten wir alle weiter laufen können, vielleicht hätten wir trotz der Hitze auch zehn Kilometer geschafft – aber was wenn nicht? 

So hatten wir alle gemeinsam das wunderbare Erlebnis unseres ersten Laufs und konnten danach auf dem Wolnzacher Marktplatz zusammen feiern. Alle hatten es geschafft, alle waren wohlauf und das Schönste: Fast alle wollen weiter laufen. Lauf10 hat uns in Bewegung versetzt.


Dafür – und für die Unterstützung, die Tipps, die motivierenden Worte im Regen und die Anekdoten in der prallen Sonne – vielen Dank an die Trainer, allen voran Caro, Simone und Achim. Danke, dass ihr uns immer und immer wieder durch den Englischen Garten und den Denninger Anger gejagt habt. Danke, dass wir auch bei tropischen Temperaturen den „Belgischen Kreisel“ lieben lernten. Und danke, dass ihr uns geholfen habt, unserem inneren Schweinehund Manieren beizubringen – wir wissen jetzt alle, dass wir es geschafft hätten. Und, dass Laufen glücklich macht!